VOM SINN UND UNSINN IN 25 JAHREN

Die nachfolgenden Zeilen sollen einen kleinen Eindruck vermitteln von Vorstellungen und Ideen, von Träumen und Zielen, vom ganz normalen Sinn und Unsinn also, allerdings unter guten Freunden und Kollegen.

Eine Gemeinschaftsausstellung in der Landesbibliothek in Stuttgart Anfang der achtziger Jahre war das erste große gemeinsame Projekt des Forums.
Es folgten mehrere kleinere Einzelausstellungen von Mitgliedern und kleinere und größere Gruppenausstellungen, zuletzt die schöne und viel beachtete Ausstellung "Stadtgesichter" im Hauptbahnhof in Stuttgart.

Studiobesuche, Workshops, Seminare, Symposien, Vorträge von Gastdozenten der verschiedensten Fachrichtungen, kleinere und größere Studienreisen begleiteten uns all die Jahre, waren mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg beschieden.

Heftige Diskussionen über Vorstellungen und Ziele begleiteten uns all die Jahre, immer wieder wurde über den Sinn des Forums diskutiert. Unter anderem auch, ob die Vereinsform das Richtige ist, oder es nicht doch sinnvoller wäre, wieder zum Ursprung zurückzukehren, also zu einer losen Gruppierung von Fotografenkollegen, die sich regelmäßig treffen.

Die Einmaligkeit des Forums, im Grenzland zwischen Innung, Arbeitsgemeinschaft, Kunstverein, kommerziellen Vereinigungen, und Berufsbünden überdauerte trotz allem all die Jahre. Wir lernten unsere Grenzen kennen, der berufliche Alltag forderte seinen Tribut.
Geblieben ist uns bis heute die gemeinsame Liebe zum Beruf und die Freude am Beisammensein in kollegialer und freundschaftlicher Runde, vorwiegend am Freitag Abend, zum Abschluss der Woche. Wir wollen zeigen, dass in der Fotografie mehr steckt als wir oft in der täglichen Arbeit zeigen können.

Wir wollen dazu beitragen, sich mehr und intensiver mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Wir fühlen uns auch zukünftig der Bildthematik verpflichtet, und stellen sie in den Mittelpunkt unserer Überlegungen.
Die Zukunft unseres Berufstandes hängt auch im digitalen Zeitalter mehr denn je von der Qualität unseres Umgangs mit dem Bild ab. Wir wollen uns die Freude am Fotografieren erhalten, Neugier auf eigene und fremde Bilder nicht verlieren und offen bleiben für alle Richtungen in der Fotografie.